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Aufgaben der Vertrauensstelle

Alle Hinweise, die bei der Vertrauensstelle eingehen, werden gründlich geprüft, wobei immer die Unschuldsvermutung beachtet wird und falsche Verdächtigungen verhindert werden sollen. So kann sich bei genauerer Prüfung eines verdächtigen Vorfalles herausstellen, dass es sich tatsächlich um einen ordnungsgemäßen Vorgang handelt, der nur unglücklich formuliert oder abgewickelt wurde.

Die Abgabe von Hinweisen, auch bei unklarer Verdachtslage, ist ein vorbildliches, couragiertes und loyales Verhalten, das nichts mit Denunziation zu tun hat. Dies gilt selbst dann, wenn sich ein gutgläubig abgegebener Hinweis nach seiner Prüfung als unbegründet herausstellen sollte.

Die Vertrauensstelle gewährleistet Vertraulichkeit und Anonymität, durch einen Rechtsanwalt, der berufsrechtlich zur Verschwiegenheit verpflichtet ist. Daher werden die Hinweise nur im Falle der Freigabe durch den Hinweisgeber und auch nur im freigegebenen Umfang (z.B. ohne Angabe der Identität des Hinweisgebers oder unter Ausschluss bestimmter Details) an Dritte weitergeben. Die Vertrauensstelle tritt für den Hinweisgeber als eine Art "Treuhänder" auf, der seine Identität auf Wunsch geheim halten kann.

Die Vertrauensstelle ist keine Ermittlungsbehörde und führt daher keine eigenen Ermittlungsmaßnahmen durch.